Sport im Freien bei Heuschnupfen?

Juckende Nase, tränende Augen, Niesanfälle – Es ist Heuschnupfen-Zeit! 20 Millionen Menschen sind bei uns in Deutschland davon betroffen, schätzt der Verband der Allergologen. Viele leiden an Tagen wie diesen extrem am Pollenflug. Ohne Medikamente kommen Allergiker zu dieser Jahreszeit nicht zurecht. Egal ob Nasenspray, Augentropfen oder Antihistaminika erster Anlaufpunkt ist meist die Apotheke. Viele Pollenallergiker machen zurzeit draußen keinen Sport. Doch muss ich als Pollenallergiker Joggen, Radfahren & Co. tatsächlich am besten von meiner Hobby-Liste streichen?

Das Wichtigste zuerst: Pollenallergiker müssen auf Sport keineswegs verzichten. Es gibt keine Vorschrift die lautet: Kein Sport bei Heuschnupfen. Ganz im Gegenteil. Denn Sport verbessert die Lungenfunktion und ist insofern bei Allergikern grundsätzlich ein gutes Training. Dennoch sollten Heuschnupfen-Allergiker in Sachen Sport einiges beachten.

 

Bei warmem und windigem Wetter sollten Pollenallergiker auf körperliche Aktivitäten im Freien möglichst verzichten, insbesondere wenn der Pollenflug der jeweils relevanten Pollen erhöht ist. Schau also nicht nur auf‘s Thermometer, sondern beachte auch die aktuelle Pollenflugvorhersage für deine Region! Idealerweise trainierst du im Freien bei Regen oder kurz danach. Denn dann ist die Luft besonders rein von Pollen. Spüre den Energie-Kick dieser klaren, reinen Luft! Alternativ kannst du selbstverständlich auch auf das Training im Fitnessstudio ausweichen.

 

Natürlich können und wollen wir uns nicht immer nach dem Wetter richten. Steht zum Beispiel ein geplanter Marathonlauf oder ein Wettkampf an, dann gibt es kein Wenn und Aber und ein wirksames Heuschnupfenmittel ohne Nebenwirkungen ist gefragt. Gut verträgliche Heuschnupfenmittel sind für Sportler mit Heuschnupfen ein beinahe ebenso wichtiges Hilfsmittel wie die Laufschuhe oder die Pulsuhr. Schließlich drohen ohne die geeignete Medikation beim Sport mit Heuschnupfen im Freien Niesattacken, tränende und juckende Augen und eine laufende Nase. Das Problem: Viele chemisch-synthetisch wirksame Antihistaminika machen müde und haben somit zur Folge, dass die gewohnte Leistung nicht abgerufen werden kann. So schleppt man sich wie mit angezogener Handbremse durch Wald und Wiese. Und das ist nicht nur für Hobbysportler ein Ärgernis. Gerade auch Leistungssportler, die bei Training und Wettkampf fit sein müssen, benötigen ein Heuschnupfen Medikament, das auf gut verträgliche Weise zuverlässig die Heuschnupfen-Symptome lindert.

 

Dein Personal Trainer Sebastian Finis

 

Foto: Pixabay

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