Das Geheimnis zum Trainingserfolg: weniger ist mehr

Manchmal übertreiben Athlethen ihr Konditionstraining. Sie gehen im Training oder Wettkampf über ihre Grenzen hinaus, was Schmerzen, Muskelkater und im Extremfall Verletzungen zur Folge hat. Es ist wichtig, dass du auf die Signale deines Körpers achtest und ihm die notwendige Regeneration zugestehst: Weniger ist manchmal mehr. Handele außerdem nach der 80-20-Regel, die ich dir hier erkläre.

Bei Verletzungen wie einer einfachen Zerrung oder allgemeinem Muskelkater, oder wenn du nach krankheitsbedingter Pause das Training wieder aufnimmst, gibt es einfache Übungsformen mit geringer Belastungsintensität (aktive Erholung), die deinen Körper dabei unterstützen, Muskelkater und Überlastungserscheinungen abzumildern, Verspannungen zu lösen und dich wieder auf härteres Training in der Zukunft vorzubereiten. Aktive Erholung kann Zeit im Erholungsprozess einsparen, stellt jedoch keinen Ersatz für eine richtige Pause dar. Wenn du nicht genügend Ruhe bekommst, dann nützen weder viel Training noch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel.

 

Das Pareto-Prinzip

Ein weiterer Aspekt, der die These „weniger ist mehr“ stützt, ist das Pareto-Prinzip. Das Pareto-Prinzip ist auch bekannt als 80-20-Regel und wurde nach dem italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto benannt Er veranschaulichte im frühen 20. Jahrhundert, dass 80 Prozent des Wohlstandes in Italien 20 Prozent der Bevölkerung gehörte. Das Pareto-Prinzip wurde seitdem ausgiebig studiert und auf alle Lebensbereiche angewandt. Es beweist, dass wenige Aktivitäten (20%) zum größten „Return on Investment“ (80%) führen.

 

Auf das Fitnesstraining bezogen bedeutet das: 20 Prozent deiner Übungen bringen 80 Prozent deiner Trainingserfolge. Konzentriere dich also auf diese 20 Prozent, führe diese Übungen mit größtem Fokus durch und du wirst sehen, wie viel es dir bringt. Oft handelt es sich bei diesen 20 Prozent um komplexe Ganzkörperübungen, wie Kniebeugen, Liegestütze oder Klimmzüge. Denn viele Muskelgruppen werden bei diesen Übungen gleichzeitig trainiert und es ist ein Höchstmaß an Koordination und Stabilität erforderlich.

 

Um die bestmöglichen Resultate deines Trainings zu bekommen, solltest die meiste Zeit für Übungen aufwenden, die dir den größten Nutzen bringen. Wenn du in diesen Bewegungen gut bist, ist die Chance groß, dass du einer der stärksten Athleten wirst. Ich vermittle meinen Athleten die Einstellung, bewegungsspezifische Workouts durchzuführen, statt körperteilspezifische Workouts. Zum Beispiel werden sie mit mir einen „Kreuzheben-Tag“ haben, statt einen „Hüfte/Bein-Tag oder sie werden einen „Klimmzug-Tag“ statt einen „Arm-Tag“ haben.

 

Dein Personal Trainer Sebastian Finis 

 

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