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Cross Challenge 2015

Die Cross Challenge in der Döberitzer Heide hatte es in sich: 30 Hindernisse, 20 Hügel und dazu Kälte, Nässe und Wadenkrämpfe. Meine Erlebnisse auf der 19 km langen Black Lane siehst du in meinem Video mit  Clips und Action-Pics!


Und los geht’s! Es gab zwei Strecken auf der Cross Challenge. Ein mal die Pink Lane, das waren 10 km und die Black Lane, das waren 19 km. Ich habe mich für die lange Strecke entschieden, nachdem ich letztes Jahr zum Antesten auf der Pink Lane unterwegs war. Es ist also quasi ein Halbmarathon mit erschwerten Bedingungen, den man auf der Black Lane da absolviert. 

Schau dir mein Video an:

Auf der kurzen Strecke waren 662 Läufer am Start und auf der langen, die ich gemacht habe, waren es knapp 400. Es galt auf dem 19 km langen Parcours 30 Hindernisse und 20 Hügel zu überwinden.


Der größte Teil der Strecke  war auf einem Bundeswehrübungsplatz in der Döberitzer Heide, den außer den Läufern niemand betreten dürfe. Denn das abseits der Strecke liegende Areal war  vermintes Gelände – also richtig gefährlich.


Es gab sowohl Hindernisse, bei denen man auf die Hilfe von anderen Läufern angewiesen war, z.B. fünf Meter hohe Strohballen, wo man mit Räuberleiter von unten und hochziehen lassen von oben auf Teamwork seiner Kontrahenten angewiesen war. Die meisten Hindernisse konnte und musste man natürlich alleine bewältigen.


Das fiese vom Veranstalter war, dass wir schon nach einem Kilometer komplett nass gemacht wurden – durch Wassersprenger die von allen Seiten kamen. Das heißt, es war klar, dass man vollgesaugt mit Wasser, die übrigen 18 km überstehen musste. Besonders anstrengend empfand ich die langen Passagen bergauf durch tiefen Sand. Das hat extrem viel Kraft gekostet. Ein gerader Waldweg war zwischendurch mal Luxus.


Die Gefahr, dass man ausrutscht, stürzt oder stolpert oder umknickt war im Prinzip immer gegeben. Der permanente Blick nach unten war Pflicht. Ein typisches Hindernis bei der Cross Challenge sieht so aus, dass man erst durch ein eiskaltes Schlammbecken tauchen musste, um anschließen auf allen Vieren durch die Paniermeile zu robben. Fehlt nur noch, dass man anschließend gebraten wird.  Außerdem gab’s Passagen, in denen man einen schweren Holzstamm und einen Sandsack auf der Schulter transportieren musste. Die letzten zwei, drei Kilometer hatten es dann richtig in sich, nachdem man vorher noch auf der coolen Wasserrutsche ins Schlammbecken eintauchen konnte.


Die ganze Zeit über mussten wir einen goldenen Ball in unserer Tasche mit uns herumtragen, auf dem unsere Startnummer stand. Diesen konnten wir dann im letzten Drittel des Laufs in die Goldmiene werfen. Wenn wir Glück hatten, wurde im Anschluss unser Ball aus der Goldmiene mit den 1.000 Bällen gezogen. Unglaublich, aber wahr. Mein Ball, war einer von fünf, der tatsächlich gezogen wurde und ich habe damit einen Startplatz fürs nächste Jahr gewonnen. Juppi Yeah!!!

 

 

Ich bin übrigens nach 2 Stunden und 7 Minuten als 82. ins Ziel gekommen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,94 km/h. Der schnellste Läufer hat nur 1:30 Stunden gebraucht und der bzw. die langsamste 4:01 Stunden unterwegs.

Alles in allem hat der Wettkampf super viel Spaß gemacht, auch wenn er echt hart war. Eine Challenge eben …

Dann wünsche ich dir noch viel Spaß beim Anschauen und Amüsieren! 


Dein Personal Trainer Sebastian Finis


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