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Beweglich wie eine Katze: Mit dieser Übung machst du deinen Rücken mobil und löst Blockaden an der Wirbelsäule

Diese Übung, die ich dir hier zeige, heißt Bretzel 1.0. Ich habe sie von Silvester Neidhardt bei einer Fortbildung zum Functional-Movement-Screen-Berater in Berlin kennengelernt. Die Bretzel 1.0 wird Denjenigen empfohlen, die beim FMS-Test, also dem Functional Movement Screen, beim Test der tiefen Kniebeuge Defizite aufzeigen. Sie ist also eine so genannte „corrective exercise“, eine korrigierende Übung zur Verbesserung der Bewegungsqualität – nicht nur bei einer tiefen Kniebeuge, bei der ein Stab über dem Kopf gehalten wird, sondern auch bei vielen anderen alltäglichen Bewegungen. Denn diese Übung verbessert die Mobilität der Brustwirbelsäule, während die vordere Hüfte der Gegenseite herausgefordert wird.

 

Durchführung:

In der Ausgangsstellung winkelst du ein Bein an und legst das Knie auf eine Hartschaumstoffrolle oder einem Balance-Pad ab. Drücke mit einer Hand das Knie auf die Rolle. Greife mit der anderen Hand den Fuß des unteren Beines.

Atme dann ein und mit dem Ausatmen beginnst du die Schulter in Richtung Boden weg vom vorderen angewinkelten Bein zu bewegen. Wiederhole das fünf bis zehn Mal bis die Schulter so weit wie möglich nach hinten unten gedreht ist (nah zum Boden).

 

Neben einer Verbesserung der Mobilisation bzw. Rotationsfähigkeit deiner Brustwirbelsäule hast du mit dieser Übung gleichzeitig einen tollen Dehneffekt verschiedener Muskelgruppen, wie zum Beispiel der Oberschenkelvorderseite und des Hüftbeuger des unteren Beines. Außerdem kannst du damit Blockaden an der Wirbelsäule lösen.

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